Glasfasermarketing, das Ausbau in Anschlüsse verwandelt
Strategische Kommunikation, Marketing und Vertriebsunterstützung für FTTH- und FTTB-Projekte.
Glasfasernetze werden gebaut. Wirtschaftlich erfolgreich werden sie jedoch erst, wenn Menschen, Unternehmen, Eigentümer und kommunale Verantwortliche den Nutzen verstehen, Vertrauen entwickeln und sich für einen Anschluss entscheiden.
BEER consulting entwickelt strategische Kommunikation und wirksames Glasfasermarketing für Netzbetreiber, Stadtwerke, Telekommunikationsunternehmen, Kommunen und weitere Akteure des Glasfaserausbaus.
Von der Nachfragebündelung über die Bauvermarktung bis zur Nachvermarktung unterstützen wir Sie dabei, Zielgruppen zu erreichen, komplexe Zusammenhänge verständlich zu erklären und aus technischer Verfügbarkeit tatsächliche Anschlüsse zu machen.


Was ist Glasfasermarketing?
Glasfasermarketing umfasst alle strategischen, kommunikativen und vertrieblichen Maßnahmen, mit denen die Akzeptanz, Buchung und Nutzung von FTTH- und FTTB-Anschlüssen gesteigert werden soll.
Es verbindet Markt- und Zielgruppenanalyse, Positionierung, Kampagnenplanung, Bürgerkommunikation, Vertriebsunterstützung und digitale Vermarktung. Dabei geht es nicht allein um Werbung. Entscheidend ist eine Kommunikation, die über alle Projektphasen hinweg verständlich, glaubwürdig und konsistent bleibt.
Das Ziel sind mehr qualifizierte Kontakte, höhere Anschlussquoten, stärkere lokale Akzeptanz und eine bessere Auslastung der entstehenden Glasfaserinfrastruktur.
Der Glasfaserausbau ist nicht nur eine technische Aufgabe
Deutschland investiert erheblich in den weiteren Glasfaserausbau. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Nutzung vielerorts hinter der technischen Erschließung zurück.
Ende 2025 waren nach Angaben der Bundesnetzagentur rund 27,1 Millionen Haushalte und Unternehmensstandorte als „Homes Passed“ erreichbar. Aktiv genutzt wurden jedoch nur rund 6,4 Millionen FTTB- und FTTH-Anschlüsse. Die Take-up-Rate lag damit bei etwa 24 Prozent.
Diese Differenz zeigt: Tiefbau, Netzplanung und technische Verfügbarkeit reichen allein nicht aus. Ohne frühzeitige und kontinuierliche Vermarktung besteht das Risiko, dass Anschlüsse zwar vorbereitet oder gebaut, aber nicht gebucht und aktiviert werden.
Professionelles Glasfasermarketing schafft die Verbindung zwischen Infrastruktur, Vertrieb und Bevölkerung.
Quelle: Bundesnetzagentur, Jahresbericht Telekommunikation 2025
Glasfasermarketing für Netzbetreiber, Stadtwerke und Kommunen
Wir unterstützen Unternehmen und Organisationen, die Glasfasernetze planen, bauen, vermarkten oder betreiben.
- Regionale und überregionale Netzbetreiber
- Telekommunikationsunternehmen und Carrier
- Kommunale und privatwirtschaftliche Stadtwerke
- Kommunen, Landkreise und Zweckverbände
- Projektentwickler und Infrastrukturgesellschaften
- Wohnungsunternehmen, Eigentümer und Hausverwaltungen
- Vertriebs-, Bau- und Ausbaupartner
Dabei berücksichtigen wir die unterschiedlichen Rollen und Interessen. Ein privater Haushalt benötigt andere Informationen als ein Gewerbebetrieb. Eigentümer bewerten einen Gebäudeanschluss anders als Mieter. Kommunale Verantwortliche müssen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Erwartungen miteinander verbinden.
Erfolgreiches Glasfasermarketing übersetzt diese unterschiedlichen Perspektiven in eine gemeinsame, verständliche und glaubwürdige Kommunikation.
Unsere Leistungen im Glasfasermarketing
Wir begleiten Glasfaserprojekte von der strategischen Vorbereitung über die Vorvermarktung und Bauphase bis zur Aktivierung bereits gebauter Anschlüsse.
Strategie und Gebietsanalyse
Am Anfang stehen nicht Werbemittel, sondern belastbare Entscheidungen.
Wir analysieren Ausbaugebiet, Zielgruppen, Wettbewerb, vorhandene Kommunikationskanäle, lokale Besonderheiten und mögliche Akzeptanzhürden. Daraus entwickeln wir eine strategische Linie für Positionierung, Botschaften, Maßnahmen und zeitliche Abläufe.
Zu unseren Leistungen können gehören:
- Analyse der Ausgangslage und des Marktumfelds
- Definition relevanter Zielgruppen und Entscheider
- Entwicklung einer Kommunikations- und Vermarktungsstrategie
- Formulierung zentraler Nutzenargumente
- Planung der geeigneten Kommunikations- und Vertriebskanäle
- Abstimmung zwischen Marketing, Vertrieb, Kommune und Ausbau
- Definition geeigneter Kennzahlen und Erfolgskriterien
Nachfragebündelung
In der Nachfragebündelung entscheidet sich häufig, ob ein eigenwirtschaftlicher Glasfaserausbau realisiert werden kann.
Die Kommunikation muss Aufmerksamkeit erzeugen und gleichzeitig zentrale Fragen beantworten: Was wird gebaut? Was kostet der Anschluss? Welche Fristen gelten? Was unterscheidet FTTH von bisherigen Technologien? Was passiert, wenn die erforderliche Quote nicht erreicht wird?
Wir entwickeln die strategische und kommunikative Grundlage für eine glaubwürdige Nachfragebündelung – digital, klassisch und lokal.
Mögliche Maßnahmen sind:
- Kampagnenkonzept und kommunikative Leitidee
- Verständliche Kernbotschaften und Nutzenargumente
- Landingpages und Informationsseiten
- Mailings, Anzeigen, Flyer und Broschüren
- Social-Media- und Onlinekampagnen
- Informationsveranstaltungen und Bürgerdialoge
- Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
- Kommunikation mit Multiplikatoren und lokalen Partnern
- Unterstützung interner und externer Vertriebsteams
Bauvermarktung
Mit dem Beginn der Bauphase verändert sich die Informationslage. Fragen zu Bauablauf, Hausanschluss, Zeitplan, Verkehrsbeeinträchtigungen und Installation treten in den Vordergrund.
Die Vermarktung darf in dieser Phase nicht pausieren. Sichtbare Bautätigkeit erhöht die Aufmerksamkeit und eröffnet neue Verkaufschancen. Gleichzeitig können Verzögerungen, widersprüchliche Aussagen oder fehlende Informationen schnell zu Vertrauensverlusten führen.
Wir verbinden Baukommunikation und Vertriebsansprache. So bleiben Anwohner informiert, Erwartungen realistisch und weitere Vertragsabschlüsse möglich.
- Kommunikation von Bauabschnitten und Zeitplänen
- Informationen zu Tiefbau und Hausanschluss
- Anwohner- und Eigentümerkommunikation
- Kommunikation bei Änderungen und Verzögerungen
- Begleitende Vertriebs- und Aktivierungskampagnen
- Abstimmung mit Bauunternehmen und Projektverantwortlichen
Nachvermarktung und Aktivierung
Nach Abschluss der ersten Ausbau- oder Vermarktungsphase bleiben häufig erhebliche Potenziale ungenutzt.
Ein Teil der Haushalte hat die ursprüngliche Nachfragebündelung verpasst. Andere wollten zunächst abwarten oder haben den Unterschied zwischen technischer Verfügbarkeit, Hausanschluss und aktivem Tarif nicht vollständig verstanden.
Die Nachvermarktung spricht diese Zielgruppen mit neuen Anlässen und passenden Argumenten erneut an.
- Aktivierung ungenutzter Hausanschlüsse
- Ansprache bislang unentschlossener Haushalte
- Nachfasskampagnen nach Abschluss der Bauarbeiten
- Kommunikation konkreter Verfügbarkeiten
- Zielgruppenspezifische Tarif- und Nutzenkommunikation
- Rückgewinnung abgesprungener Interessenten
- Unterstützung bei Upselling und Tarifwechseln
FTTB- und Mehrfamilienhauskommunikation
Die Erschließung von Mehrfamilienhäusern erfordert eine besonders abgestimmte Kommunikation.
Eigentümer, Hausverwaltung, Wohnungswirtschaft, Beirat, Mieter und Netzbetreiber verfolgen unterschiedliche Interessen und verfügen über unterschiedliches technisches Wissen. Unklare Zuständigkeiten oder fehlende Informationen können den Gebäudeausbau erheblich verzögern.
Wir entwickeln Kommunikationslösungen für:
- Eigentümer und Eigentümergemeinschaften
- Hausverwaltungen und Verwaltungsbeiräte
- Wohnungsunternehmen und Bestandshalter
- Mieterinnen und Mieter
- Gewerbeeinheiten in gemischt genutzten Immobilien
- Interne und externe Vertriebsteams
Technische Abläufe, Verantwortlichkeiten und Vorteile werden so dargestellt, dass Entscheidungen vorbereitet und Missverständnisse reduziert werden.
Vertriebsunterstützung und Sales Enablement
Gute Kommunikation muss auch im persönlichen Vertrieb funktionieren.
Wir entwickeln Argumentationslinien, Gesprächsleitfäden, Präsentationen, Einwandbehandlungen und Schulungsunterlagen, die Marketing und Vertrieb auf eine gemeinsame Linie bringen.
Vertriebspartner erhalten damit nicht nur Produktinformationen, sondern eine nachvollziehbare Geschichte: Warum wird ausgebaut? Welchen konkreten Nutzen hat der Anschluss? Welche Fragen und Bedenken sind berechtigt? Wie lassen sie sich transparent beantworten?
- Vertriebsargumentationen und Gesprächsleitfäden
- Einwandbehandlung für typische Kundensituationen
- Präsentationen und Informationsunterlagen
- Schulungen und Workshops
- Kommunikation für Haustür-, Telefon- und Veranstaltungsvertrieb
- Abstimmung von Marketingbotschaften und Vertriebsaussagen
Chancen professionellen Glasfasermarketings
Höhere Anschluss- und Aktivierungsquoten
Eine kontinuierliche Vermarktung kann mehr Haushalte und Unternehmen vom grundsätzlichen Interesse zur konkreten Buchung führen. Dies verbessert die Chance, die wirtschaftlichen Ziele eines Ausbaugebiets zu erreichen.
Bessere Auslastung der Infrastruktur
Ein gebautes Netz erzeugt erst durch aktive Kundinnen und Kunden laufende Erlöse. Eine systematische Nachvermarktung trägt dazu bei, bereits getätigte Investitionen besser zu nutzen.
Vertrauen durch verständliche Kommunikation
Glasfaserprojekte sind komplex. Wer Ausbauzustände, Fristen, Kosten und Zuständigkeiten klar erklärt, reduziert Unsicherheit und schafft eine bessere Grundlage für Entscheidungen.
Stärkere lokale Akzeptanz
Kommunen, Vereine, Unternehmen, Multiplikatoren und lokale Medien können wichtige Partner eines Ausbauprojekts sein. Werden sie frühzeitig eingebunden, steigt die Chance, dass das Projekt vor Ort verstanden und unterstützt wird.
Differenzierung im Wettbewerb
Tarife und Bandbreiten sind vergleichbar. Kommunikation, Verlässlichkeit und Kundenerfahrung sind es häufig nicht. Eine klare Positionierung hilft Netzbetreibern und Stadtwerken, sich vom Wettbewerb abzugrenzen.
Langfristige Kundenbeziehungen
Die Kundenkommunikation endet nicht mit der Unterschrift. Informationen zu Bau, Installation, Aktivierung und Nutzung prägen die gesamte Erfahrung und beeinflussen Weiterempfehlung und Kundenbindung.
Risiken im Glasfasermarketing
Unrealistische Versprechen
Zu konkrete oder nicht belastbare Bau- und Aktivierungstermine können Vertrauen beschädigen. Kommunikation sollte ambitioniert, aber jederzeit mit Planung und Baufortschritt abgestimmt sein.
Widersprüchliche Aussagen
Wenn Kommune, Vertrieb, Callcenter, Bauunternehmen und Website unterschiedliche Informationen geben, entstehen Unsicherheit und zusätzlicher Klärungsbedarf. Deshalb braucht jedes Projekt verbindliche Botschaften und definierte Kommunikationswege.
Aggressive Vertriebsansprache
Zu hoher Abschlussdruck, missverständliche Aussagen oder schlecht vorbereitete Haustürgespräche können nicht nur einzelne Verträge gefährden, sondern die Wahrnehmung des gesamten Ausbauprojekts beeinträchtigen.
Unklare Ausbauzustände
„Homes Passed“, „Homes Connected“ und „Homes Activated“ beschreiben unterschiedliche Stadien. Werden diese Begriffe nicht verständlich erklärt, können falsche Erwartungen an Verfügbarkeit, Hausanschluss und Nutzbarkeit entstehen.
Fehlende Kommunikation bei Verzögerungen
Bauprojekte verlaufen nicht immer nach Plan. Schweigen verstärkt in solchen Situationen Gerüchte und Unzufriedenheit. Frühzeitige, nachvollziehbare und wiederkehrende Informationen schützen Vertrauen.
Kampagnen ohne regionale Relevanz
Standardisierte Kampagnen berücksichtigen lokale Besonderheiten häufig nicht ausreichend. Die wirksame Ansprache eines ländlichen Ausbaugebiets kann sich deutlich von der Kommunikation in einem urbanen Quartier oder Gewerbegebiet unterscheiden.
Fehlende Verbindung zwischen Marketing und Vertrieb
Reichweite allein ist kein Vertriebserfolg. Kampagnen müssen mit Verfügbarkeit, CRM, Kontaktwegen, Vertriebskapazitäten und Nachfassprozessen verbunden sein.
BEER consulting hilft dabei, diese Risiken frühzeitig zu erkennen und Kommunikation, Marketing und Vertrieb aufeinander abzustimmen.
Unser Prozess für erfolgreiches Glasfasermarketing
1. Verstehen
Wir analysieren Ausgangslage, Ausbaugebiet, Zielgruppen, Marktumfeld, Projektphase und bisherige Ergebnisse.
2. Positionieren
Wir entwickeln eine verständliche und differenzierende kommunikative Linie für das Projekt, das Unternehmen und die jeweiligen Zielgruppen.
3. Planen
Wir definieren Maßnahmen, Kanäle, Verantwortlichkeiten, Inhalte, Zeitpunkte und relevante Kennzahlen.
4. Umsetzen
Wir entwickeln Kampagnen, Texte, Informationsmittel, digitale Inhalte und Vertriebsunterlagen und begleiten die operative Umsetzung.
5. Auswerten und optimieren
Wir betrachten Reichweite, qualifizierte Kontakte, Vertragsabschlüsse, Anschlussquoten, Aktivierungen und Rückmeldungen. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen gezielt weiterentwickelt.
Kommunikation, Marketing und Vertrieb aus einer Hand
BEER consulting steht seit 2009 für strategische Beratung an der Schnittstelle von Kommunikation, Marketing, Vertrieb und Wachstum.
Wir arbeiten nicht mit austauschbaren Standardkampagnen. Unsere Aufgabe ist es, komplexe Themen verständlich zu machen, Botschaften zu schärfen und Maßnahmen zu entwickeln, die unter den tatsächlichen Bedingungen eines Projekts funktionieren.
Persönlich. Klar. Umsetzungsstark.
Inhalt macht Erfolg.
Mehr über BEER consulting erfahren Sie auf unserer Seite Über uns.
Häufige Fragen zum Glasfasermarketing
Wann sollte die Vermarktung eines Glasfaserausbaus beginnen?
Die Kommunikation sollte beginnen, bevor die eigentliche Vertriebsphase startet. Eine frühe Information von Kommunen, Multiplikatoren, Eigentümern und Bevölkerung schafft Orientierung und bereitet die Nachfragebündelung vor.
Was ist der Unterschied zwischen Nachfragebündelung und Nachvermarktung?
Die Nachfragebündelung findet in der Regel vor der endgültigen Ausbauentscheidung statt und soll eine erforderliche Vorvermarktungsquote erreichen. Die Nachvermarktung richtet sich an Haushalte und Unternehmen, die während der ersten Phase keinen Vertrag abgeschlossen haben oder erst nach dem Bau erreicht werden können.
Warum ist Bauvermarktung wichtig?
Die sichtbare Bautätigkeit erzeugt Aufmerksamkeit und macht das Projekt konkret. Gleichzeitig entstehen Fragen zu Ablauf, Grundstück, Hausanschluss und Terminplanung. Bauvermarktung verbindet diese Informationen mit weiteren Vertriebschancen.
Welche Zielgruppen müssen angesprochen werden?
Je nach Ausbaugebiet gehören dazu private Haushalte, Eigentümer, Vermieter, Mieter, Hausverwaltungen, Unternehmen, kommunale Verantwortliche, Vereine, lokale Multiplikatoren und Medien. Jede Gruppe benötigt passende Argumente und Informationen.
Wie lässt sich der Erfolg von Glasfasermarketing messen?
Relevante Kennzahlen sind unter anderem Reichweite, qualifizierte Kontakte, Vorvermarktungsquote, Vertragsabschlüsse, Stornoquote, Hausanschlussquote, Aktivierungsquote und Kosten pro Abschluss. Die Auswahl hängt von Projektphase und Geschäftsmodell ab.
Ist Glasfasermarketing nur Werbung?
Nein. Glasfasermarketing verbindet Strategie, Information, Bürgerkommunikation, Vertrieb, Projektkommunikation und Kundenaktivierung. Werbung ist nur ein möglicher Bestandteil.
Was bedeutet Take-up-Rate im Glasfaserausbau?
Die Take-up-Rate beschreibt den Anteil der tatsächlich gebuchten oder aktiv genutzten Anschlüsse im Verhältnis zu den technisch erreichbaren Adressen. Eine niedrige Take-up-Rate kann darauf hinweisen, dass vorhandene Infrastruktur noch nicht ausreichend vermarktet oder aktiviert wurde.
Was ist der Unterschied zwischen Homes Passed, Homes Connected und Homes Activated?
„Homes Passed“ bezeichnet Adressen, an denen das Glasfasernetz grundsätzlich vorbeigeführt wurde. „Homes Connected“ beschreibt Gebäude oder Nutzungseinheiten mit einem hergestellten Anschluss. „Homes Activated“ bezeichnet Anschlüsse, über die tatsächlich ein aktiver Dienst genutzt wird.
Lassen Sie uns über Ihr Glasfaserprojekt sprechen
Sie planen eine Nachfragebündelung, möchten Ihre Bauvermarktung verbessern oder bislang ungenutzte Anschlusspotenziale aktivieren?
Wir analysieren gemeinsam, wo Ihr Projekt steht, welche Zielgruppen erreicht werden müssen und welche Maßnahmen realistisch Wirkung entfalten können.
Inhalte aus dem Jahr 2023
Glasfaserausbau - Marketing und Vertriebskommunikation
Beim Vertrieb von FTTB (Fiber to the Building) und FTTH (Fiber to the Home) Glasfaseranschlüssen bilden verschiedene Vertriebsphasen die Grundlage für die Erfolge im ländlichen Raum
Bedarfsanalyse
In dieser Phase geht es darum, den Bedarf und die Anforderungen potenzieller Kunden an Glasfaseranschlüsse zu analysieren. Dies kann beinhalten, Informationen über ihre aktuellen Internetverbindungen, Geschwindigkeitsanforderungen, Nutzungsmuster und die Art der Anwendungen, die sie nutzen möchten, zu sammeln. Ziel ist es, den potenziellen Nutzen einer Glasfaserinfrastruktur für den Kunden zu verstehen und die richtigen Lösungen anzubieten. Bei FTTB können beispielsweise Mehrfamilienhäuser oder Bürogebäude als potenzielle Kunden betrachtet werden, während FTTH individuelle Haushalte anspricht.
Informationsbereitstellung
Nach der Bedarfsanalyse ist es wichtig, den potenziellen Kunden Informationen über die Vorteile von FTTB/FTTH-Glasfaseranschlüssen zur Verfügung zu stellen. Dies kann durch Broschüren, Websites, Präsentationen oder persönliche Gespräche erfolgen. Die Vorteile könnten hohe Geschwindigkeiten, stabile Verbindungen, niedrige Latenzzeiten, die Fähigkeit, große Datenmengen zu übertragen, und die Unterstützung von anspruchsvollen Anwendungen wie HD-Streaming, Gaming oder Home-Office sein. Es ist wichtig, die Vorteile in verständlicher Sprache zu präsentieren, um das Bewusstsein und das Verständnis für FTTB/FTTH zu schärfen.
Angebotserstellung
Nachdem der potenzielle Kunde über die Vorteile von FTTB/FTTH informiert wurde, kann ein maßgeschneidertes Angebot erstellt werden. Dies umfasst Informationen über die verschiedenen Tarife, Preise, Vertragsbedingungen und mögliche Zusatzleistungen wie Telefonie oder TV-Angebote. Das Angebot sollte auf die spezifischen Anforderungen des potenziellen Kunden zugeschnitten sein, z. B. die Anzahl der angeschlossenen Haushalte oder Büroeinheiten bei FTTB.
Verhandlung und Abschluss
In dieser Phase erfolgen Verhandlungen über Preise, Vertragsbedingungen und mögliche Anpassungen des Angebots. Das Ziel ist es, eine Win-Win-Situation zu erreichen und den Vertrag mit dem potenziellen Kunden abzuschließen. Bei FTTB können Verhandlungen mit dem Eigentümer oder der Hausverwaltung geführt werden, während bei FTTH der einzelne Haushalt als Vertragspartner betrachtet wird.
Implementierung und Installation
Nach dem Abschluss des Vertrags geht es um die Implementierung und Installation der FTTB/FTTH-Glasfaseranschlüsse. Bei FTTB umfasst dies die Verkabelung und Installation der Glasfaserinfrastruktur im Gebäude, während bei FTTH die Installation der Glasfaserleitung zum jeweiligen Haushalt erfolgt. Eine effiziente und professionelle Installation kann dazu beitragen, das Vertrauen des Kunden zu stärken und sicherzustellen.
Kundensupport und Nachbetreuung
Nach der Installation ist es wichtig, einen guten Kundensupport anzubieten und den Kunden bei Fragen oder Problemen zu unterstützen. Dies kann den Kundenservice, technischen Support und regelmäßige Kommunikation über neue Entwicklungen oder Upgrades umfassen. Bei FTTB kann es wichtig sein, die Kommunikation mit der Hausverwaltung oder den Mietern aufrechtzuerhalten, um eine reibungslose Nutzung der Glasfaserinfrastruktur sicherzustellen. Bei FTTH kann die Nachbetreuung darin bestehen, den Kunden bei der Konfiguration von Geräten oder der Nutzung spezieller Dienste zu unterstützen.
Informationsveranstaltungen
Um das Bewusstsein und das Verständnis für die Nutzung von FTTB/FTTH-Glasfaseranschlüssen zu erhöhen, können Informationsveranstaltungen angeboten werden. Dies kann den Kunden helfen, das volle Potenzial der Glasfaserinfrastruktur auszuschöpfen und ihre Anwendungen und Geräte optimal zu nutzen. Solche Schulungen können vor Ort in Mehrfamilienhäusern oder Bürogebäuden stattfinden oder auch online angeboten werden.
Marketing und Werbung
Um potenzielle Kunden auf FTTB/FTTH-Glasfaseranschlüsse aufmerksam zu machen, ist eine effektive Marketing- und Werbestrategie entscheidend. Dies kann die Verwendung verschiedener Kanäle wie Printmedien, Online-Werbung, Social Media, lokale Veranstaltungen oder direkte Kundenansprache umfassen. Das Ziel ist es, die Vorteile von FTTB/FTTH hervorzuheben und potenzielle Kunden zu erreichen.
Partnerschaften und Kooperationen
Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Immobilienentwicklern oder anderen relevanten Unternehmen kann dazu beitragen, das Bewusstsein für FTTB/FTTH-Glasfaseranschlüsse zu erhöhen und die Akzeptanz zu steigern. Durch solche Partnerschaften können potenzielle Kunden gezielt angesprochen und die Vorteile der Glasfaserinfrastruktur betont werden.
BEER consulting gestaltet Ihre Kommunikation für den erfolgreichen Vertrieb Ihrer Glasfaseranschlüsse, Tarife, Produkte und Zubehör. Beispielsweise bei der
- Nachfragebündelung
- Bauvermarktung
- Nachvermarktung
Wir freuen uns auf das Gespräch mit Ihnen!